#FollowMyDay

Die unendliche Storyline


Eine Storyline ist immer auf eine bestimmte Zeit beschränkt. Meistens dauert sie ein Jahr, je nach Grösse und Umfang der ihr zugrundeliegenden Idee. Ist die Zeit der Storyline abgelaufen, braucht es eine neue Idee. Nicht so bei der Storyline #FollowMyDay für die SWISS.


Die SWISS lebt von ihrer Schweizer DNA. Überall ist sie spürbar: im Auftritt der Marke, in der Qualität des Angebots, und nicht zuletzt durch die Mitarbeitenden selbst. Deshalb war es für uns nur logisch, die Mitarbeitenden zum Zentrum einer Storyline für Social Media zu machen. Sie kennen die Destinationen bestens, welche die SWISS anfliegt. Sie verfügen, davon waren wir überzeugt, über ein einzigartiges Wissen, welche Hot-Sports in einer Stadt besucht werden sollten, welche Strände verzaubern und welche Hotels oder Restaurants gerade In sind.  




So einfach und überzeugend die Idee sein mag, umso grösser war die Herausforderung, sie umzusetzen. Es war für uns nicht absehbar, wie viele Mitarbeitende der Idee folgen würden. Waren sie bereit, ihre Insights und Tipps mit der Community zu teilen? Und vor allem: Liessen sie sich dazu motivieren, ihre eigenen Geschichten mit Fotos und Videos für die SWISS bereitzustellen?


Mit #FollowMyDay wollten wir mehr als eine blosse Sammlung von Reise-Tipps anbieten. Wir wollten konsequent unserem Modell des Atomized Storytellings folgen, indem wir verschiedene Inhalte über unterschiedliche Plattformen so orchestrierten, dass sie optimal miteinander harmonierten. Instastories, Facebook-Carousels, YouTube-Videos und Blogbeiträge auf einem eigens entwickelten Content Hub: Alles sollte zusammenspielen und eine möglichste authentische Geschichte erzählen. Letzteres würde aber nur funktionieren, wenn wir auf Bilder und Videos der Mitarbeitenden zurückgreifen konnten. Ihre Erlebnisse und Emotionen wollten wir transportieren, nicht die eines professionellen Fotografen. Unsere Aufgabe bestand also darin, entsprechende Storys mit passenden Formaten zu entwickeln. In dieser Konsequenz hatten wir das noch nie getan. 







#FollowMyDay ist ein gutes Beispiel dafür, wie viel Vorarbeit es braucht, wenn eine Storyline langfristig angelegt ist. Umfragebögen und Tutorialvideos für die involvierten Mitarbeitenden mussten erstellt werden. Es brauchte ein Gestaltungskonzept für die neuen Formate. Schliesslich hatten wir eine ganze Menge organisatorischer Herausforderungen mit dem Kunden zu meistern, damit wir jeden Monat eine Story umsetzen und publizieren konnten. Das gelang nur in enger Zusammenarbeit mit Mitarbeitenden der SWISS und von uns in einem Virtuellen Team. So wie es eigentlich auch sein sollte. 


Wenn die Zusammenarbeit harmoniert und daraus überzeugende Geschichten resultieren, sind wir manchmals selbst überrascht, was eine Storyline und das Atomized Storytelling zu bewirken vermögen. Denn die ersten Storys überzeugten nicht nur die Community, sondern auch die Mitarbeitenden, Cabin Crew und Piloten der SWISS. Wir wurden von ihnen geradezu überschwemmt mit Ideen, Destinationen und neuen Schwerpunkten, die wir im Storytelling setzen könnten. Und wir verspührten viel Stolz, ein Teil der Geschichte sein zu können.


Deshalb verwundert auch nicht, dass die erste Story für #FollowMyDay vor drei Jahren publiziert wurde. Das ist ein Rekord: So lange dauerte noch keine Storyline!